Sie sind hier: Wir über uns Geschichte  
 WIR ÜBER UNS
Geschichte bis 2016
Satzung
Vorstand
Wissenschaftlicher Beirat
Fördermitglieder

GESCHICHTE
 



Geschichte der Deutschen Menopause Gesellschaft

Die Gründung der Deutschen Menopause Gesellschaft hat eine lange Vorgeschichte, die eng mit dem Namen "Christian Lauritzen" verbunden ist. Der Mentor der Hormonsubstitution in Deutschland begann seine wissenschaftliche Laufbahn in Stockholm bei Ernst Diczfalusy mit grundlegenden Arbeiten über die Östrogene. Diese Hormone, die in den folgenden Jahrzehnten immer mehr in das öffentliche Bewusstsein traten, begleiteten ihn während seines gesamten beruflichen Lebens als Hochschullehrer und Kliniker.
Obwohl der deutschsprachige Raum eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Hormonsubstitution spielte, ging mit der zunehmenden Dominanz der Angloamerikaner seine Bedeutung in wissenschaftlicher Hinsicht kontinuierlich zurück.
Angesichts der demographischen Entwicklung in Europa mit der zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft trat die Prävention und Behandlung von Krankheiten immer mehr in den Vordergrund. Die damit verbundenen gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Probleme sind spätestens seit den Auseinandersetzungen über die Gesundheitsreform allen klar geworden. Einerseits ist es die Gesundheitsfürsorge, welche die Lebenserwartung permanent ansteigen lässt, andererseits führt der wachsende Anteil älterer Menschen dazu, dass die Kosten für die Gesundheitserhaltung unaufhaltsam zunehmen.
Im Jahre 2010 wird der Anteil der postmenopausalen Frauen an der Bevölkerung die Grenze von 20% überschreiten. Dementsprechend wird die Bedeutung der Hormonsubstitution für die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität dieser Frauen zunehmen, auch wenn dies zur Zeit utopisch anmutet. Angesichts der öffentlichen Kampagne gegen die Hormonsubstitution ist eine sachgerechte Darstellung der tatsächlichen Risiken und Vorteile einer Östrogenbehandlung dringend notwendig. Die richtige Interpretation von Studienergebnissen erfordert wissenschaftliche Kompetenz, d.h., tiefer gehende Kenntnisse über die Wirkungen der Östrogene und Gestagene. Die lawinenartig anwachsende Zahl von Publikationen über die Hormontherapie ist von einem Kliniker nicht mehr zu überblicken. Es war daher dringend nötig, ein fachspezifisches Forum zu schaffen, welches den Informationsaustausch in beide Richtungen und eine auf dem neuesten Stand befindliche Fortbildung ermöglicht.

Die Menopause Gesellschaft deutschsprachiger Länder

Die Notwendigkeit eines geeigneten Forums erkannte Prof. Lauritzen bereits in den achtziger Jahren, als er die "Menopause Gesellschaft deutsprachiger Länder" ins Leben rief. Es handelte sich nicht um einen eingetragenen Verein, sondern um eine informelle Vereinigung von Experten auf dem Gebiet gynäkologischen Endokrinologie mit dem Schwerpunkt Hormonsubstitution. Sein Konzept bestand darin, eine überschaubare Zahl von freundschaftlich verbundenen Kollegen in regelmäßigen Abständen zusammenzubringen, um den aktuellen Stand der Wissenschaft darzustellen und anstehende ungeklärte Fragen zu diskutieren. Prof. Lauritzen legte bewusst Wert auf die Unabhängigkeit dieser Gruppierung von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe bzw. der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Andererseits sollte es eine internationale Gesellschaft sein, damit auch die Kollegen aus der damaligen DDR teilnehmen konnten. Eine Ausreise war für sie damals nur möglich, wenn eine offizielle Einladung von einer internationalen Organisation vorlag. Dazu kamen die Kollegen aus Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland.
Die Leitung und Organisation dieser Treffen lag allein in den Händen von Prof. Lauritzen, der nicht nur die Themen und Referenten auswählte, sondern auch die Finanzierung und den Ablauf der Veranstaltungen organisierte. Kraft seiner Autorität hatte er keine Probleme, in jedem Jahr ein anspruchsvolles wissenschaftliches Programm mit geeigneten Referenten zusammenzustellen. Nicht zu unterschätzen für die Atmosphäre, in der die Menopause-Symposien durchgeführt wurden, war die Auswahl der Tagungsorte und des gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenprogramms. Die inoffizielle Menopause Gesellschaft deutschsprachiger Länder wurde im Dezember 1986 während eines Workshops in Salzburg gegründet. In den folgenden Jahren fanden regelmäßig weitere Treffen statt: Die Vorträge und Ergebnisse der Konferenzen wurden in Kurzfassung in insgesamt 8 Bänden unter dem Titel "Menopause - Hormonsubstitution heute" von C. Lauritzen herausgegeben. Die Teilnahme an den Symposien war an die Präsentation eines aktiven Beitrags gebunden.
Bei dem ersten Symposium im Dezember 1986 in Salzburg wurden insgesamt 22 wissenschaftliche Vorträge zu aktuellen Themen gehalten. Das zweite Treffen mit 16 Vorträgen und einer Diskussion über die Beipackzettel fand vom 24.-27. März 1988 in Ascona statt. Ein besonderes Ereignis war das Symposium in Dresden vom 28.4. - 1.5.1989, zu dem die meisten Teilnehmer aus der Bundesrepublik gemeinsam mit einem Bus anreisten. Für die Teilnehmer aus der DDR war es die einmalige Gelegenheit, das nur für ausländische Gäste reservierte Hotel Bellevue von innen zu sehen. Das wissenschaftliche Programm umfasste 22 Vorträge. Die Jahrestagung 1990 wurde an Bord der Fähre "Prinzess Ragnhild" während einer Fahrt zwischen Kiel und Oslo vom 6.-8. Juni durchgeführt. Auf dem Programm standen insgesamt 15 wissenschaftliche Referate, die auf See gehalten wurden. Dazu kamen 7 Vorträge von Kollegen zum Einfluss der Menopause auf die Geschichte und ihre Darstellung in der Kunst und Literatur, welche die beiden Abende auf See einrahmten. Zur 5. Tagung traf man sich vom 14.-15. Mai 1991 in Wien. In 8 Sitzungen wurden insgesamt 23 Vorträge gehalten, die das gesamte Spektrum der klimakterischen Symptomatik und deren Therapie sowie die Prävention abdeckten. Im Anschluss fand am gleichen Ort der Kongress "Menopause 91" vom 16.-18. Mai statt. Das Menopause-Symposium 1992 wurde in Arosa vom 2.-5. Juli durchgeführt. Den 6 Sitzungen mit insgesamt 24 Referaten folgte eine abschließende Konsensus-Diskussion. Dazu kam am ersten Abend ein Vortrag von G.A. Hauser zum Thema "CH-700 Jahre, vom Schreckbild zum Vorbild". Im Jahre 1993 traf sich die Menopause-Gesellschaft vom 24.-27. Juni auf Rügen. Tagungsort war ein Hotel in Sellin, welches direkt über dem Strand lag und vor der Wende für die politische Führung der ehemaligen DDR reserviert war. Das wissenschaftliche Programm umfasste insgesamt 22 Vorträge. Hier wurde von einem Kreis interessierter Kollegen angeregt, eine offizielle nationale Menopause-Gesellschaft zu gründen. In der Folgezeit entwarf Prof. Schneider eine Satzung, die bei der geplanten Gründungsversammlung in Baden bei Wien vorgelegt werden sollte. Die 8. und letzte Tagung der Menopause Gesellschaft wurde vom 8.-11. September 1994 in Baden bei Wien durchgeführt. Hier fand am 9. September von 8.00 bis 8.30 Uhr die Gründungssitzung der offiziellen Deutschen Menopause Gesellschaft statt, bei welcher die Satzung der DMG und die Zusammensetzung des Gründungsvorstands beschlossen wurde. Prof.. Lauritzen wurde per acclamationem zum Ehrenpräsidenten ernannt. Anschließend erfolgte die Verleihung des von der Fa. Kali-Chemie gestifteten Preises der Menopause Gesellschaft an Prof. Ludwig Wildt (Erlangen) für seine Arbeit über Estradiol-17 . Das wissenschaftliche Programm verteilte sich auf 8 Sitzungen mit 29 Referaten.

Gründung der Deutschen Menopause Gesellschaft

Obwohl die 8-jährige Geschichte der inoffiziellen Menopause Gesellschaft deutschsprachiger Länder als Erfolgsgeschichte zu bezeichnen ist, war die Gründung der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. (DMG) notwendig geworden, um in der Internationalen Menopause Gesellschaft (IMS) "Sitz und Stimme" zu erhalten. Nach der Satzung der IMS, an deren Gründung Prof.. Lauritzen beteiligt war, dürfen nur eingetragene nationale Vereinigungen Mitglied werden. Dementsprechend gingen aus der Menopause Gesellschaft deutschsprachiger Länder die Deutsche, die Österreichische und die Schweizerische Menopause Gesellschaft hervor.
Nach der Gründungssitzung der DMG, die während der letzten Tagung der inoffiziellen Menopause Gesellschaft deutschsprachiger Länder in Baden bei Wien durchgeführt wurde, erfolgte die konstituierende Sitzung des Vorstands der offiziellen DMG am 27. November 1994 in Düsseldorf. Sie fand im Rahmen eines Experten-Workshops zur Hormonersatztherapie statt.
Der erste Vorstand setzte sich folgendermaßen zusammen:
Prof. H.P.G. Schneider, Präsident
Prof. R.-D. Hesch, Vizepräsident
Prof. H.W. Minne, Schatzmeister
Dr. Martina Dören, Sekretär
Prof. H. Kuhl
Prof. J.D. Ringe
Prof. B. Runnebaum
Bei dieser Sitzung wurde Berlin als Sitz der DMG bestimmt und beschlossen, die Gründungssatzung vom 27.11.1994 im Zentralblatt für Gynäkologie [117 (1995) 226-229] zu veröffentlichen. Weiterhin wurde über die Gründung eines Förderkreises "Menopauseforschung" diskutiert. In der Satzung wurde festgelegt, dass fördernde Mitglieder, die kein Stimm- und Wahlrecht haben, den Verein mit mindestens DM 5000,-- jährlich unterstützen. Als Mitgliedsbeitrag wurde für Assistenzärzte ein Betrag von DM 80,-- und für Ärzte mit abgeschlossener Ausbildung von DM150,-- beschlossen. In der Folgezeit wurde wegen der geringen Resonanz der Jahresbeitrag einheitlich auf DM 50,-- gesenkt. Als Tagungsorte der ersten Kongresse der DMG wurden für 1995 Wien und für 1996 Berlin festgelegt, wobei jeweils der erste Tag den wissenschaftlichen Themen und der zweite der Fortbildung gewidmet sein sollte. Geplant war, die Kongresse als gemeinsame Veranstaltungen der DMG und der Österreichischen Menopause Gesellschaft durchzuführen. Dies konnte jedoch - wie sich später herausstellte - nicht realisiert werden, da man in Wien auch weiterhin jährliche Fortbildungskongresse veranstalten wollte. Nach heftigen Diskussionen wurde das Zentralblatt für Gynäkologie als Organ der DMG festgelegt.
Die nächste Vorstandssitzung fand am 19.5.1995 in Wien statt. Im wesentlichen ging es um die Vorbereitung der ersten Tagung der DMG in Berlin im Mai 1996, um den Förderkreis und die Pressearbeit. Als Vereins-Logo wurde das von Prof. Lauritzen entworfene Logo der früheren Menopause-Gesellschaft deutschsprachiger Ländern übernommen.
Die formale Eintragung der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. in das Vereinsregister am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg erfolgte am 14.7.1995.
Seit Juni 1996 ist die DMG als gemeinnützige Körperschaft (§51 ff. AO) vom Finanzamt Münster-Außenstadt anerkannt.

Die Deutsche Menopause Gesellschaft zwischen 1995 und 1998

Im Zusammenhang mit den Diskussionen über das Mammakarzinomrisiko wurde von H. Kuhl, B. Runnebaum und H.P.G. Schneider eine Stellungnahme mit dem Titel "Langfristige Hormonsubstitution und Mammakarzinomrisiko: Aktuelle Bestandsaufnahme" erarbeitet, die im Zentralblatt für Gynäkologie [117 (1995) 549-553] sowie in englischer Sprache von der International Menopause Society [Newsletter 37 (1996) 1-9] veröffentlicht wurde. Eine weitere Stellungnahme zum Thema "Hormonsubstitution im Klimakterium" von H.P.G. Schneider, H. Kuhl, M. Dören und R.D. Hesch wurde im Zentralblatt für Gynäkologie [117 (1995) B1-B4] abgedruckt.
Am 15.5.1996 traf sich der Vorstand vor Beginn der Jahrestagung der DMG zu einer Sitzung, bei der es vor allem um die Verleihung eines Wissenschaftspreises, die Bewerbung um den IMS-Kongress 2002 sowie um Satzungsänderungen (Gemeinnützigkeit, Junioren-/Seniorenmitgliedschaft) ging. Die erste Mitgliederversammlung der DMG fand am 16.5.1996 während der 1. Tagung der DMG in Berlin statt. Dabei wurde u.a. beschlossen, künftig während der Jahrestagung der DMG einen Wissenschaftspreis zu verleihen. Auf Vorschlag von Prof. Schneider einigte man sich auf eine Bewerbung um die Ausrichtung des Internationalen Menopause Kongresses 2002.
Die 1. Tagung der DMG (16.-19.5.1996) lief noch unter der Zusatzbezeichnung "in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Menopausengesellschaft und der Schweizerischen Menopausengesellschaft". Schwerpunkte des wissenschaftlichen Programms waren die Themen: "Urogenitales Altern", "Von der Prävention zur Therapie - Hormonsubstitution im Wandel", "Hormonsubstitution und Brustkrebs", "Feinabstimmung der Hormonsubstitution", Hormonsubstitution - gestern und heute", "Hormonsubstitution - heute und morgen", "Alternative Therapieformen: was ist gesichert?" sowie mehrere Rundtischgespräche.
Im August 1996 gab es eine "Große Anfrage" der Fraktion der SPD im Bundestag zur Anwendung der Hormonsubstitution und deren Risiken, zu der Prof. Schneider auf Bitte des Gesundheitsministeriums Stellung nahm.
Während des 8. Internationalen Menopause-Kongresses in Sydney (3.-7.11.1996) beschloss die International Menopause Society, den 10. IMS-Kongress nach Berlin zu vergeben. Gleichzeitig wurde von der IMS als drittes Organ ein Council of Affiliated Menopause Societies (CAMS) eingerichtet und Prof. Schneider zu dessen Chairman gewählt. Dadurch wurde die DMG offiziell in die IMS eingebunden. Bei der Vorstandssitzung am 4.12.1996 in Frankfurt wurde beschlossen, in Münster eine Geschäftsstelle der DMG einzurichten. Weitere Themen waren u.a. eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Senologie, die Organschaft für das European Menopause Journal, die Herbsttagung der Europäischen Menopause Gesellschaft in Wien sowie die Herausgabe von "Mitteilungen der DMG", die von Prof. Kuhl redaktionell koordiniert werden sollte; die erste Ausgabe erfolgte am 12.3.1997.
Zum Zeitpunkt der Vorstandssitzung am 7.2.1997 gehörten der DMG 80 Mitglieder an. Es wurde beschlossen, dass Prof. Kuhl kommissarisch die Aufgaben des Schatzmeisters übernimmt, die seit dem Rücktritt von Prof. Minne vom Sekretär der DMG, Frau Dr. Dören, verwaltetet worden waren. Die Leitung der neu in Münster eingerichteten Geschäftsstelle der DMG wurde von Dr. Jackisch (UFK Münster) übernommen. Am 10.6.1997 fand in Bonn ein Gespräch bei dem Hauptgeschäftsführer der AOK, Dr. Ahrens, statt, and dem Dr. Schulte-Sasse, Prof. E.-G. Loch, Dr. Malter, Prof. Schneider und Prof. Kuhl teilnahmen. Dabei wurde vorgeschlagen, in zwei oder drei ausgewählten KV-Bezirken nach intensiver Aufklärung der niedergelassenen Ärzte über die Hormonsubstitution das Verordnungsverhalten sowie das mit der Hormontherapie verbundene Einsparungspotential bei anderen Medikamenten in einer Studie zu überprüfen.
Am 26.11.1997 fand in Frankfurt im Rahmen eines Symposiums der DMG die jährliche Mitgliederversammlung statt. Hauptthemen der wissenschaftlichen Tagung war der Einfluss der Sexualhormone auf die Entwicklung von Karzinomen. In der Mitgliederversammlung wurde vor allem über die kommende 2. Tagung der DMG in Bremen 1998 diskutiert. Darüber hinaus wurde angeregt, Patientenratgeber zur Hormonsubstitution hauszugeben, die von Dr. Jackisch koordiniert werden sollten.
Am 1.12.1997 hatte die DMG 103 Mitglieder.
Auf der Vorstandssitzung am 5.3.1998 in Freiburg, die während des 42. Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie stattfand, wurde das vorläufige wissenschaftliche Programm der 2. Tagung der DMG in Bremen vom 25.-27.6.1998 und das Datum der Mitgliederversammlung festgelegt.
Die DMG förderte die Entwicklung einer Menopause Rating Scale, die den Kupperman Index ersetzen soll. Erarbeitet wurde der Entwurf von den Professoren G.A. Hauser, J. Huber, P.J. Keller, C. Lauritzen und H.P.G. Schneider.
Vor Beginn der Tagung der DMG in Bremen fand am 25.6.1998 ein Arbeitstreffen zum Thema "Mammographische Dichteveränderungen unter der Hormonsubstitution" statt, bei dem eine Konsensus-Stellungnahme erarbeitet wurde.
Hauptthemen der 2. Tagung der DMG vom 25.-27.6.1998 waren "Alterstheorien und praktische Ansätze der Beeinflussung von Altersvorgängen", "Krebsentstehung - Molekularbiologische Fortschritte und gegenwärtige Empfehlungen zur Hormonsubstitution", "Klassische Osteoporosetherapie durch HRT und Alternativen (Bisphosphonate, SERMs, Gestagene)", "Androgensubstitution bei Mann und Frau" und "Neuere lokale Anwendungsformen von Östradiol und Progesteron".

Die Vorstandswahlen der Deutschen Menopause Gesellschaft 1998

Die am 26.6.1998 durchgeführte Mitgliederversammlung, bei der Neuwahlen anstanden, war von hitzigen und emotionsgeladenen Diskussionen geprägt. Zusätzlich zu den anwesenden 43 stimmberechtigten Mitgliedern hatten 32 Personen einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt, die jedoch noch nicht stimmberechtigt waren. Wegen Unklarheiten über das Procedere der Wahl wurde die Sitzung für 10 Minuten unterbrochen. Als problematisch wurde empfunden, dass einige der anwesenden Mitglieder zusätzlich über zahlreiche schriftliche Stimmenübertragungen verfügten. Allein Frau Dr. Dören verfügte über 13 Stimmenübertragungen. Der Wahlausschuss setzte sich aus Prof. Lauritzen (Vorsitzender), Prof. Melchert (Protokollführer) und Prof. Runnebaum (Beisitzer) zusammen. In der erregten Debatte über die Wahlvorschläge und die Abstimmungsweise sowie die mögliche Verzerrung der Wahlergebnisse durch die im Vorfeld organisierten Stimmenübertragungen verließen zahlreiche Mitglieder die Versammlung, so dass sie nicht mehr beschlussfähig war (erforderlich mindestens 30 ordentliche Mitglieder) . Daraufhin wurde von den noch anwesenden Mitliedern beschlossen (15 ja, 2 Enthaltungen), die Wahl des Vorstands in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung anlässlich des Deutschen Gynäkologen-Kongresses in Nürnberg durchzuführen.
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10.9.1998 in Nürnberg waren insgesamt 96 Mitglieder - persönlich anwesend oder mittels Stimmenübertragung - stimmberechtigt. Die reibungslos durchgeführten Wahlen führten - mit Ausnahme von Frau Dr. Dören - zu einer völligen Neubesetzung des Vorstands:
Prof. T. von Holst, Präsident
Prof. W. Distler, Vizepräsident
Prof. D. Felsenberg. Schatzmeister
PD Dr. Martina Dören, Sekretär
Prof. A. Wolf
Dr. Beate Schultz-Zehden
Prof. T. Römer
Während der Wahl hatte Prof. Lauritzen vorgeschlagen, Prof. Schneider als Vizepräsidenten in den Vorstand zu wählen, um die DMG in die Vorbereitungen für den Kongress der Internationalen Menopause Gesellschaft in Berlin 2002 einbinden zu können. Auf Vorschlag von Prof. von Holst wurde stattdessen Prof. Distler gewählt. Die sich daraus ergebenden Zweifel an einer guten Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand der DMG bewogen Prof. Schneider, der persönlich von der IMS den Auftrag zur Durchführung des IMS-Kongresses erhalten hatte, den "Verein zur Durchführung des 10th International Congress on the Menopause e.V." zu gründen. Die Gründungsversammlung fand am 4.5.1999 in Münster statt. Gründungsmitglieder waren neben Prof. Schneider die Professoren Braendle, Emons, Kuhl, Nawroth, Ringe, Römer, und Ziegler sowie PD Behre. Der Verein, dessen Aufgabe die Vorbereitung und Durchführung des IMS-Kongresses in Berlin vom 10.-14.6.2002 war, wurde am 2.8.1999 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragen.

Die Deutsche Menopause Gesellschaft zwischen 1999 und 2001

Die konstitutierende Sitzung des neuen Vorstands der DMG fand am 30.1.1999 in Berlin statt. Dabei wurde als Termin einer konstituierenden Tagung des Förderkreises pharmazeutischer Unternehmen der 5.3.1999 in Berlin festgelegt. Die Geschäftstelle der DMG wurde nach Berlin verlegt und die nächste Mitgliederversammlung für den 10.9.1999 in Berlin einberufen. Es wurde diskutiert, zum Journal für Menopause als Organ der DMG zu wechseln, doch war dazu eine Satzungsänderung erforderlich.
Im Rahmen der 3. Tagung der DMG fand am 10.9.1999 in Berlin die Mitgliederversammlung statt, an der 31 Mitglieder teilnahmen. Es wurde berichtet, dass der Förderkreis der DMG 15 Mitglieder aufweist, die jährlich jeweils DM 5000,-- zur Wissenschaftsförderung zur Verfügung stellen. Es wurde einstimmig beschlossen (31 Anwesende und 8 Stimmübertragungen), künftig das Journal für Menopause als Mitteilungsblatt der DMG zu nutzen. Es schloss sich eine rege Diskussion über die Ausübung des Stimmrechts der ordentlichen Mitglieder an. Darüber hinaus wurde über die Stiftung eines mit DM 10.000 dotierten "Christian-Lauritzen-Preis" berichtet.
Die wissenschaftlichen Hauptthemen der 3. Tagung der DMG vom 10.-11.9.1999 in Berlin waren "Hormone, Gefäß- und Fettstoffwechsel", "Knochenstoffwechsel - Hormonersatztherapie, Alternativen und Novitäten" sowie "Tabuthemen in der Postmenopause". Am Nachmittag fand das sogenannte Frauenforum, eine öffentliche Veranstaltung der DMG und der "Women's Health Coalition", statt.
Während der 4. Jahrestagung der DMG in Köln wurde am 4.11.2000 die jährliche Mitgliederversammlung durchgeführt. Es wurde die Änderung der Satzung dahingehend beschlossen, dass die Möglichkeit der Vertretung des Stimmrechts gestrichen wird. Damit wurden die Konsequenzen aus den unrühmlichen Vorgängen bei der Wahl des jetzigen Vorstands gezogen.
Hauptthemen des wissenschaftlichen Programms der 4. Jahrestagung der DMG (3.-4.11.2000) waren "Hormone und Brust", "Bewegungsapparat der Frau", "Hormonsubstitution und Blutungsprobleme" sowie "Der alternde Mann".
Im Rahmen der 5. Jahrestagung der DMG fand die Mitgliederversammlung am 22.9.2001 in Dresden statt. Dabei wurde berichtet, dass das Organ der DMG, das Journal für Menopause, an die Mitglieder und etwa 8000 Gynäkologen und Gynäkologinnen versandt wird, wozu die DMG einen finanziellen Beitrag leistet. Zu diesem Zeitpunkt hatte die DMG knapp 300 Mitglieder. Es wurde eine Homepage im Internet eingerichtet (www.menopause-gesellschaft.de), die allen Mitgliedern als Forum zur Verfügung steht. Es wurde vorgeschlagen, die Tagungen der DMG 2002 in Berlin und 2003 in Köln gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie abzuhalten.
Die anstehenden Wahlen des Vorstands verliefen unter dem Vorsitz von Prof. Göretzlehner reibungslos. Dem neuen Vorstand gehörten an:
Prof. W, Braendle, Präsident
Prof. Dr. T. von Holst, Vizpräsident
PD Dr. A.O. Mueck, Schatzmeister
Prof. T. Römer, Sekretär
Dr. Dolores Foth
Dr. Beate Schultz-Zehden
Prof. Dr. H. Kuhl
Zu den wissenschaftlichen Hauptthemen der 5. Jahrestagung der DMG, die vom 21.-22.9.2001 in Dresden durchgeführt wurde, zählten "Karzinogenität und Steroide", "Phytohormone und Ernährung", "Herz-Kreislauf und Hormone", "Stoffwechselerkrankungen und Hormone". Dazu kamen noch zwei Lunchsymposien zu den Themen "Intranasale Estrogentherapie" und "Gewebespezifische Substitutionstherapie". Der "Christian-Lauritzen-Preis" wurde an Herrn Dr. Volker Viereck (Göttingen) für seine Arbeit "The phytoestrogen genistein stimulates the production of osteoprotegerin by human trabecular osteoblasts" verliehen.

Die Menopause Gesellschaft zwischen 2002 und 2004

Die konstituierende Sitzung des neuen Vorstands der DMG fand am 9.1.2002 in Berlin statt.
Dabei wurde vor allem auf die Möglichkeiten hingewiesen, welche die Homepage der DMG im Internet bietet. Weitere Themen waren der Internationale Menopause-Kongress 2002 in Berlin, bei dem eine wissenschaftliche Sitzung der DMG sowie die Mitgliederversammlung geplant war, sowie die Gestaltung der 6. Jahrestagung in Köln 2003. Die Mitgliederzahl hatte die Zahl von 300 überschritten, darunter 57 Mitglieder aus Universitäten und 28 aus der Industrie. Es wurde beschlossen, den bisherigen Medienarbeitskreis aufzulösen und künftig themenbezogene Experten einzusetzen.
Der 10. Internationale Menopause-Kongress vom 10.-14.6.2002 in Berlin, der unter der Leitung des Tagungspräsidenten Prof. H.P.G. Schneider ein großer Erfolg wurde, hätte ein Highlight in der Geschichte der DMG werden können. Wegen der Ausgrenzung von Prof. Schneider aus dem Vorstand der DMG, die von einigen Mitgliedern betrieben worden war, trat ein eigens dazu gegründeter Verein als Veranstalter in Erscheinung. Der Kongress fand nicht nur wegen seines hohen wissenschaftlichen Niveaus, sondern auch wegen der glänzenden Organisation und des gelungenen Beiprogramms große internationale Anerkennung. Insgesamt nahmen 4.385 Teilnehmer und 311 Begleitpersonen aus aller Welt teil. Der Kongress wurde auch finanziell ein Erfolg. Von dem Überschuss, der zum großen Teil an die IMS ging, wurde ein größerer Betrag der DMG zur Verfügung gestellt. Die restlichen Mittel wurden in eine Stiftung eingebracht, die von dem am neu gegründeten "Verein zur Förderung der Medizin des Klimakteriums e.V." verwaltet wird.
Während des 10. IMS-Kongresses in Berlin traf sich der Vorstand der DMG am 12.6.2002 zu einer Sitzung. Dabei berichtete Prof. Braendle über die Einrichtung der Internetseiten der DMG, die als Forum für die wissenschaftlichen Aktivitäten sowie die Veröffentlichung von Stellungnahmen und Diskussionsbeiträgen dienen soll. Prof. Römer informierte über den Stand der Vorbereitungen des kommenden Tagung in Köln, die gemeinsam mit dem Symposium der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie durchgeführt werden sollte.
In der anschließende Mitgliederversammlung wurden die vorgeschlagenen Satzungsänderungen zur Klarstellung der Aufgaben des Vorstands, zum Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung sowie zum künftigen Procedere bei Satzungsänderungen einstimmig von den anwesenden 34 Mitgliedern angenommen. Darüber hinaus wurde über die Planungen für die 6. Jahrestagung der DMG 2003 in Köln berichtet.
Am 6.3.2003 traf sich der Vorstand der DMG zu einer Sitzung in Köln. Dabei wurden insbesondere die zukünftigen Aktivitäten (Tagungen, Fortbildung) sowie die Öffentlichkeitsarbeit und die Kooperation mit anderen Gesellschaften diskutiert.
Die Mitgliederversammlung wurde am folgenden Tag, dem 7.3.2003, anlässlich der Tagung der DMG in Köln, durchgeführt. Auch hierbei ging es im wesentlichen um die gleichen Themen wie in der Vorstandssitzung.
Die 6. Jahrestagung in Köln vom 5.-8.3.2003 war gemeinsam mit dem 47. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie organisiert worden. Wissenschaftliche Hauptthemen waren "Hormonsubstitution und Mammakarzinom" und "Hormonsubstitution und kardiovaskuläre Erkrankungen", die auch während der Fortbildungsveranstaltung am 8.3. zur Sprache kamen.
Eine weitere Vorstandssitzung fand am 16.12.2003 in Frankfurt statt. Im Mittelpunkt stand das Programm der 7. Jahrestagung vom 18.-19.6.2004 in Hamburg. Mit einer Veranstaltung für die Öffentlichkeit, bei der die Teilnahme eines Moderators vom NDR sowie einer Redakteurin des Hamburger Abendblatts geplant war, sollten die Laienmedien einbezogen werden, um das verzerrte Bild über die Hormonsubstitution zu korrigieren. Diskutiert wurde auch die Zusammenarbeit mit den Herausgebern des Journal für Menopause und die Finanzierung der Aussendungen. Schließlich wurde über die Organisation der Wahlen bei der kommenden Mitgliederversammlung in Hamburg 2004 beraten.
Am 17.6.2004 trat der Vorstand im CCH Hamburg zusammen, um über den bevorstehenden Kongress sowie die anstehenden Neuwahlen während der Mitgliederversammlung zu beraten. Von dem bisherigen Vorstand konnten Frau Dr. Schultz-Zehden, Prof. von Holst und Prof. Römer satzungsgemäß nicht mehr dem Vorstand angehören, während Prof. Braendle das Amt des Präsidenten abgeben wollte und Prof. Kuhl nicht mehr zur Verfügung stand.
Im Mittelpunkt des Kongresses der DMG standen am 18.6.2004 aktuelle wissenschaftliche Themen, wobei grundsätzliche Fragen zur Pathogenese der M. Alzheimer, zu epidemiologischen Studien und zur Bedeutung von Polymorphismen diskutiert wurden. Der 19.6.2004 stand dann im Zeichen der Fortbildung. Die Referate und regen Diskussionen befassten sich mit den umstrittenen Ergebnissen der WHI-Studie und anderer Untersuchungen zur Prävention und zur Nutzen-Risiko-Abschätzung der Hormonsubstitution.
Der Kongress litt unter einer relativ niedrigen Teilnehmerzahl und dem geringen Engagement der Pharmaindustrie - eine Folge ihrer durch den Umsatzeinbruch ausgelösten finanziellen Probleme. Die dadurch verursachte Finanzierungslücke konnte durch die Spende des "Vereins zur Förderung der Medizin des Klimakteriums e.V." aufgefangen werden. Ein großer Erfolg war dagegen eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit am späten Nachmittag des 18.6.2004, zu der die DMG gemeinsam mit dem Berufsverband der Frauenärzte Hamburg und mit Unterstützung des Hamburger Abendblatts und des NDR eingeladen hatte. Es kamen etwa 250 interessierte Frauen und einige Männer, um sich über die tatsächlichen Vorteile und Risiken der Hormonsubstitution zu informieren. Unter der Moderation von Frau Kerstin Michaelis vom NDR entwickelte sich eine sehr rege, größtenteils auch sachlich geführte Diskussion.
Die Mitgliederversammlung am 18.6.2004 verlief harmonisch und stand ganz im Zeichen der Vorstandswahlen. Zunächst wurde der "Christian-Lauritzen-Preis" an Frau Birgit Zimmermann für ihre Arbeit "Verhältnis von 2-Hydroxyestron zu 16 -Hydroxyestron bei Frauen mit und ohne Brustkrebs - Fall-Kontroll-Studie" sowie Herrn PD Dr. Oliver Wolf für seine Arbeit "Estradiol or estradiol/progesterone treatment in older women: no strong effects on cognition". Die Wahlvorschläge des Vorstands der DMG wurden nahezu einstimmig (jeweils eine Enthaltung) angenommen. Unter der Leitung von Prof. Göretzlehner und der Beisitzer Frau Dr. Kleinkauf und Dr. Gent wurden in den neuen Vorstand, der ab 1.1.2005 die DMG führt, gewählt:
Prof. Ludwig Kiesel, Präsident
Prof. Wilhelm Braendle, Vizepräsident
PD Dr. Alfred O. Mueck, Schatzmeister
Prof. Dr. Joseph Neulen, Sekretär
Frau Dr. Dolores Foth
Frau Dr. Katrin Schaudig
PD Dr. Peyman Hadji
Der Festabend fand in einer gelösten Atmosphäre auf dem Windjammer Rickmer Rickmers statt, der an den Landungsbrücken von St. Pauli vor Anker liegt. In der Fortbildungsveranstaltung am 19.6.2004 wurden vor allem die aktuellen Probleme bei der Hormonsubstitution diskutiert. Es wurde beschlossen, den nächsten Kongress der DMG vom 17.-18.6.2005 in Münster unter der Leitung von Prof. Kiesel durchzuführen.

Frankfurt, 29.6.2004
Prof. Dr. Herbert Kuhl
Universitäts-Frauenklinik Frankfurt

Die Menopause Gesellschaft zwischen 2005 und 2016

Im Jahr 2005 wurde die Jahrestagung vom 17. bis 18. Juni vom neu gewählten Präsidenten der Gesellschaft, Professor Ludwig Kiesel, in Münster ausgerichtet.
Bei der Auswahl der Themen standen auf der Seite der wissenschaftlichen Vorträge die Wirkungen und Funktionsmechanismen der Steroidhormone und deren Ersatztherapien.
Der zweite Tag war traditionell der Darstellung und Diskussion praxisrelevanter Themen gewidmet.
Die Jahrestagung 2006 würde unter der Leitung des Tagungspräsident Prof. Dr. Neulen in Aachen durchgeführt.
Im Rahmen dieser Tagung fand am 27.04.2006 auch die Vorstandssitzung der Deutschen Menopause Gesellschaft statt.
Zum Thema Öffentlichkeitsarbeit wurde beschlossen, dass die Mitglieder des Vorstandes jeweils zwei Veranstaltungen in ihrer Region vornehmen.
Des Weiteren soll die Bearbeitung der Homepage intensiviert werden.
Der Christian Lauritzen-Preis wurde Frau Dr. Petra Stute, Universitätsklinikum Münster mit dem Thema "Effect of menopausel status and hormone therapy on estragon biosynthesis in mammary tissue" verliehen.
Die folgende Jahrestagung 2007 fand in Freiburg unter Tagungspräsident Prof. Dr. Zahradnik statt. Hier wurden die neuen Vorstandsmitglieder, die ab 2008 tätig werden sollten, gewählt.
Frau Dr. P. Stute übernahm das Schatzmeisteramt von Prof. Dr. A. O. Mueck aus Tübingen.
Aus dem Vorstand schieden aus:
Prof. Dr. A. O. Mueck aus Tübingen
Frau PD Dr. D. Foth aus Köln
Prof. Dr. W. Braendle aus Hamburg
Sie wurden ersetzt durch:
Prof. Dr. E. Windler aus Hamburg,
Frau PD Dr. I. Wiegratz aus Frankfurt
Frau Dr. P. Stute aus Münster
Der Christian Lauritzen-Preis wurde in diesem Jahr an Frau S. Schwarz "Menopausel hormone therapy and gallbladder disease, the study of Health in Pomerania (SHIP)", Charité Berlin verliehen.
Als neues Organ der DMG wurde die Zeitschrift "Gynäkologische Endokrinologie" aus dem Springer Verlag bestimmt, die seitdem den Mitgliedern kostenlos zugesandt wird.
Weiterhin wurde die Homepage von Frau Dr. Stute neu konzipiert.
Wie geplant, fanden Laien-Veranstaltungen in der jeweiligen Region der Vorstandsmitglieder statt.
Am 12. Oktober 2007 verstarb im 84. Lebensjahr der Ehrenpräsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Christian Lauritzen. Aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit gingen über 500 Publikationen hervor, sowie zahlreiche Bücher, die er entweder selbst verfasst oder herausgegeben hatte, u.a. für die Menopause Gesellschaft deutschsprachiger Länder, für die die Vorträge und Konferenzen in Kurzfassung in 8 Bänden unter dem Titel "Menopause-Hormonsubstitution heute" zusammengefasst wurde.
2008 fand die Jahrestagung vom 6. bis 8. März in Frankfurt am Main statt.
Thema ist unter Kongresspräsident Prof. Dr. Peyman Hadji "Gemeinsam die Zukunft gestalten - aus der Wissenschaft für die Praxis".
Die Tagung wurde zusätzlich auf einen 3. Tag erweitert, an dem 4 verschiedene Workshops zum Thema Osteoporose angeboten wurden.
Nach dem Tod von Prof. Dr. Christian Lauritzen wird der Christian Lauritzen-Preis weiterhin wie bisher an hervorragende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Menopause verliehen. 2008 erhält Prof. Dr. Rabe diesen Preis.
Die DMG richtet anlässlich des 12. Weltkongresses der Internationalen Menopausengesellschaft in Madrid eine eigene Session aus.
Es wird beschlossen, neben dem Christian Lauritzen-Preis auch weitere wissenschaftliche Projekte mit je dreimal 5000 Euro zu fördern . Außerdem sollen die wissenschaftlichen Beiträge für die Jahrestagung 2009 finanziell mit 500 Euro unterstützt werden.
Die Jahrestagung 2009 wird in Hamburg unter der Leitung von Frau Dr. Schaudig am 6. und 7. November 2009 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ausgerichtet.
Thema des Kongresses ist "Menopause - Der Blick über den Tellerrand".
Der Christian Lauritzen-Preis wird in diesem Jahr zu gleichen Teilen verliehen an Dr. Volker Ziller, Marburg "adherence and persistence in patients with postmenopausel osteoporosis treated with raloxifene" und an Dr. Cornelia Liedtke, Münster "Die Bedeutung des Menopausestatus für die Prognose des tripelnegativen Mammakarzinoms".
Während der Vorstandsitzung am 5. November 2009 wurde vom Vorstand beschlossen, dass ab Frühjahr 2010 eine Geschäftsstelle eingerichtet werden soll, die sich um alle Belange der DMG kümmert und die Interessen der Gesellschaft forcieren wird. Dieser Beschluss wurde den Mitgliedern während der Mitgliedersammlung am 6. November 2009 vorgestellt.
Die Geschäftsstelle wurde nach Marburg/Lahn verlegt und an die Firma Softconsult, Anne Becker, übergeben.
Im Februar 2010 wurde die Geschäftsstelle in den Räumlichkeiten der Fa. Softconsult, Marburg/Lahn eingerichtet. Zusammen mit dem Vorstand wurde ein Konzept erarbeitet, das die Gesellschaft in ihren Aktivitäten und der Außendarstellung stärkt. Neben Kontaktaufnahme zu Presse und Pharmaindustrie wurde von der Geschäftsstelle ein Flyer entworfen "Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. - Wir stellen uns vor". Der Flyer enthält einen kurzen Abriss über die Geschichte und Ziele der DMG und beinhaltet ein Anmeldeformular für Ärzte. Somit konnte u.a. im Laufe des Jahres 2010 der aktuelle Mitgliederstand um 45% erhöht werden. Weiterhin wurden in Marburg und Bern, in Verbindung mit der Schweizer Menopause Gesellschaft, zwei Patientennachmittage durchgeführt. Erstmalig erschien im November 2010 der "Newsletter-First to know", der allen Mitgliedern per Mail zugeschickt und auf die Website gestellt wird. Geplant ist der Newsletter in regelmäßigen Abständen.
Die Jahrestagung 2010 fand vom 26.-27.11.2010 unter Leitung von Kongresspräsident Prof. Dr. Peyman Hadji in Frankfurt/Main statt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl von 250 Personen, der interessanten Themen sowie der großen Zahl von Ausstellern wurde die Tagung zum vollen Erfolg und zur Zufriedenheit aller. Im Mittelpunkt stand unter dem Motto "In Zeiten des Wechsels - Orientierung geben" die Lebenswirklichkeit der peri- und postmenopausalen Frau. Die neuen S-III-Leitlinien zur Hormonersatztherapie und deren Einfluss auf die Beratung von Frauen in den Wechseljahren wurden ausgiebig diskutiert und auch auf Problemstellungen der fortgeschrittenen postmenopausalen Frau eingegangen.
Am 26.11.2010 fand zudem ein Osteoporose-Workshop statt, der gänzlich überbucht war und parallel hierzu die Session "Neues aus der Wissenschaft". Erstmalig erhielten die Teilnehmer nicht nur Reisekostenerstattung, freie Teilnahme am Kongress und ein Jahr freie Mitgliedschaft, sondern auch die besten drei Vorträge wurden mit Preisen in Höhe von insgesamt 2.500 Euro dotiert.
Prämierte Vorträge:
1. Preis
Dr. med. Martin Götte, Münster:
Charakterisierung endometrialer Stammzellen im Kontext der menopausalen Endometriumhyperplasie
2. Preis
Dr. med. May Ziller, Marburg:
Einfluss einer Therapie mit Exemestan oder Tamoxifen auf den Knochenstoffwechsel im Rahmen der "Tamoxifen Exemestan Adjuvant Multinational (TEAM)" Studie: Auswertungen einer Meta- Analyse
3. Preis
Dr. med. Christina Kliebe, Marburg:
Compliance and Efficacy of Ibandronate 3 mg iv Quarterly vs. Oral Alendronate Real World Data with the Non-interventional Study VIVA

Der Christian-Lauritzen-Preis wurde in diesem Jahr nicht vergeben.

Im Laufe der Jahrestagung fand am 26.11.2010 die Mitgliederversammlung statt, während der die neuen Vorstandsmitglieder, die ab 2011 tätig werden sollten, gewählt wurden:
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alfred. O. Mueck, Tübingen
Frau Dr. med. Anneliese Schwenkhagen, Hamburg
Prof. Dr. med. Christian J. Thaler, München
Frau Dr. med. May Ziller, Marburg
Im Vorstand verbleiben:
Frau Priv. Doz. Dr. Petra Stute, Bern
Frau Priv. Doz. Dr. Inka Wiegratz, Frankfurt
Prof. Dr. med. Eberhard Windler, Hamburg
Aus dem Vorstand mussten aufgrund zweifacher Amtsperiode ausscheiden:
Prof. Dr. med. Ludwig Kiesel, Münster
Prof. Dr. med. Peyman Hadji, Marburg
Prof. Dr. med. Joseph Neulen, Aachen
Frau Dr. med. Katrin Schaudig, Hamburg

Die Mitgliederzahl der Gesellschaft stieg im Jahr 2011 ständig an und erreichte mit 720 Mitgliedern das bisherige Maximum.
In Marburg/Lahn, Bern, Schweiz (in Verbindung mit der Schweizer Menopause Gesellschaft) und Frankfurt am Main wurden Patientenveranstaltungen durchgeführt (s. Patientenseite).
Der "Newsletter-First to know", der von Frau Priv. Doz. Dr. Stute geschrieben wird, etablierte sich und erscheint zweimonatlich. Er geht allen Mitgliedern per Mail zu, erscheint in der Gynäkologischen Endokrinologie, in der GYNE und auf der Website.
Die Jahrestagung am 18. und 19. November 2011 in Frankfurt am Main "Wechseljahre - Schicksal oder Herausforderung?" bot ein interdisziplinäres Programm mit nationalen und internationalen Experten. Erstmals wurde das Thema Andropause aufgenommen. Das abwechslungsreiche Programm der Tagung stieß bei den etwa 230 Teilnehmern, die der Einladung der Kongresspräsidentinnen PD Dr. Petra Stute, Bern (Schweiz), und Prof. Dr. Inka Wiegratz, Frankfurt am Main, sowie des DMG-Präsidenten Prof. Dr. Dr. Alfred O. Mueck, Tübingen, gefolgt waren, auf großes Interesse. Begleitend fanden ein Workshop zu Osteoporose sowie zu Stoffwechsel/Metabolischem Syndrom statt.
Auch dieses Jahr lag ein Schwerpunkt der Tagung auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Erstmalig konnten sich angrenzende Fachgebiete bewerben. Von den 25 eingereichten Abstracts konnten sich 10 Nachwuchswissenschaftler mit Vorträgen um den Preis für den besten Beitrag bewerben.
1. Preis (1.250 Euro)
Lars Anneken, Frankfurt am Main
"Hohes Östradiol führt zu kürzerem QT-Intervall im EKG und verstärkt die Präsenz von KCNH2-Ionenkanälen an der Membran".
2. Preis (750 Euro)
Leila Kolios, Ludwigshafen
"Die Wirkung von Östrogen und Alendronat auf die Metaphysäre Frakturheilung des Osteoporotischen Knochens"
3. Preis (500 Euro)
Nina Scola, Bochum
"Cell cycle regulation and proliferation in lichen sclerosus"

Zudem wurde der mit 5.000 Euro dotierte Christian Lauritzen-Preis verliehen. Über diese Auszeichnung freute sich Helen Schneck, Tübingen, für ihre Arbeit zum Thema "Möglicher Mechanismus für das erhöhte Brustkrebsrisiko unter Estrogen/Norethisteron Kombination; PGRMC1 Überexpression".

In 2012 konnte sich die Gesellschaft über das 1.000-ste Mitglied freuen. Patientenveranstaltungen wurden in Gießen, Marburg/Lahn und Frankfurt am Main durchgeführt (s. Patientenseite).
Die Tagung am 16. und 17.11.2012 unter dem Motto "Renaissance der Hormonersatztherapie", fand unter Leitung von Kongresspräsident Prof. Dr. Dr. Alfred O. Mueck, Tübingen statt. Erstmals war diese mit 300 Teilnehmern ausgebucht.
Das interdisziplinäre Programm mit zahlreichen nationalen und internationalen Experten bot einen Einblick in die richtige Anwendung einer Hormontherapie, den Stellenwert der Behandlung in Bezug auf unterschiedliche Indikationen, Organe und Risikofaktoren, aber auch auf mögliche Alternativen und künftige Therapieentwicklungen.
Begleitend fanden wieder Workshops zu Osteoporose und Stoffwechsel/ Metabolischem Syndrom statt, die schnell ausgebucht waren.
Zur Session "Neues aus der Wissenschaft" wurden 10 Nachwuchswissenschaftler nach Frankfurt eingeladen.
Die besten drei Arbeiten wurden prämiert:
1. Preis (1.250 Euro)
Kristin Weiss, Münster
"siRNA-vermitteltes Silencing des Stammzellmarkers Msi1 führt zur Hemmung des Endometriumkarzinoms in vivo"
2. Preis (750 Euro)
Christina Blassl, Tübingen
"PGRMC1 ermöglicht agonistische Effekte von Tamoxifen auf MCF-7 Mammakarzinomzellen"
3. Preis (500 Euro)
Ioannis Kyvernitakis, Marburg
"Einfluss von klimakterischen Beschwerden unter einer Aromatasehemmertherapie bei postmenopausalen Patientinnen mit pr. Mammakarzinom auf die Compliance anhand der Menopause Rating scale: Ergebnisse der Compas Studie"

Den Christian Lauritzen-Preis nahm Dr. med. Johannes Keller, Hamburg, für seine Arbeit zum Thema "Pharmacological estrogen administration causes a FSH-independent osteo-anabolic effect requiring ER alpha in osteoblasts" in Empfang.
Die Arbeit wurde mit 5.000 Euro ausgezeichnet.

Abschließend darf für das Jahr 2012 festgehalten werden, dass das Motto der Jahrestagung "Renaissance" nicht nur für die Tagung, sondern auch dem wieder wachsenden Interesse an spezifischen Fragestellungen rund um die Menopause gilt.

Die DMG e.V. konnte sich in 2013 wieder über den Zuwachs neuer Mitglieder freuen. Mit 1.250 Mitgliedern gehört sie nun zu den größten Fachgesellschaften Deutschlands und stellt weltweit die größte Menopausegesellschaft dar.
Die Tagung am 15. und 16.11.2013 in Frankfurt, "Interdisziplinärer Dialog", fand unter Leitung der Kongresspräsidentinnen Professor Dr. Inka Wiegratz, Wiesbaden und Frau Dr. May Ziller, Marburg, statt und stieß auf reges Interesse von ca. 340 Besuchern. Gemäß dem Tagungsmotto hatten Präsident Prof. Dr. Dr. Alfred O. Mueck und die beiden Kongresspräsidentinnen dazu eingeladen, in einen "Interdisziplinären Dialog" zu treten.

In der Session "Neues aus der Wissenschaft" wurden die besten drei Arbeiten prämiert:
1. Preis (1.250 €) Dr. Leila Kolios, Heidelberg, "The potenca of Black cohosh (Cimicifuga racemosa) to support osteoporotic metaphyseal fracture healing is stronger in early stage of osteoporosis than in manifest osteoporosis of ovariectomized rats - combination of two studies"
2. Preis (750 €) Dr. oec. troph. Birgit-Christiane Zyriax, Hamburg, "The association of genetic markers for type 2 diabetes with prediabetic status - cross-sectional data of a diabetes prevention study"
3. Preis (500 €) Dr. Ioannis Kyvernitakis, Marburg, "Haben Patientinnen mit Mammakarzinom unter einer adjuvanten Therapie mit Anastrozol einen Unterschied in den Serumspiegeln von Östradiol und Knochenstoffwechselmarkern in Abhängigkeit vom BMI?"

Für die Session "Neues aus der Wissenschaft" wurde in diesem Jahr eine eigene Microsite eingerichtet, auf der alle bisherigen Preisträger inklusive ihrer Abstracts benannt sind. Weiterhin finden Sie auf dieser Site das Anforderungsprofil für Abstract-Einreichungen zu dieser Session.

Den mit 5.000,00 € dotierten Christian Lauritzen-Preis erhielt Frau Dr. med. Marie-Kristin von Wahlde, Münster, für ihre Arbeit "Die Rolle der Androgene beim Mammakarzinom nach der Menopause - antiandrogene Therapie als neue Therapieoption?"

Im Laufe der Jahrestagung fand am 15.11.2013 die Mitgliederversammlung statt, während der die Satzung mit einheitlichem Beschluss geändert wurde. Anschließend fand die Wahl der neuen Vorstandsmitglieder, die ab 1.1.2014 tätig werden, statt.
Gewählt wurden:
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alfred. O. Mueck, Tübingen, Präsident
Prof. Dr. med. Eberhard Windler, Hamburg, Vizepräsident
Frau Priv. Doz. Dr. Petra Stute, Bern, Schatzmeister
Frau Dr. med. May Ziller, Marburg, Schriftführer
Beisitzer:
Frau Dr. med. Anneliese Schwenkhagen, Hamburg
Prof. Dr. med. Christian J. Thaler, München
Frau Dr. oec. troph. Birgit-Christiane Zyriax, Hamburg
Aus dem Vorstand schied auf eigenen Wunsch nach sechsjähriger Tätigkeit aus: Frau Prof. Dr. Inka Wiegratz, Wiesbaden

In 2014 wurde erstmals seit Bestehen der Gesellschaft der Mitgliedsbeitrag erhöht. Er beträgt nun 40,00 anstelle 25,00 Euro. Aber auch dies konnte dem steten Mitgliederwachstum nichts anhaben und somit stellt die DMG e.V. mit 1.400 Mitgliedern weiterhin die weltweit größte Menopausegesellschaft dar.

Mit 350 Teilnehmern war die Jahrestagung am 14. und 15.11.2014 in Frankfurt am Main sehr gut besucht und die beiden Workshops bereits Wochen zuvor ausgebucht.
Diesmal erfolgte die wissenschaftliche Leitung durch das "Hamburger Team" unter den Kongresspräsidentinnen Frau Dr. Anneliese Schwenkhagen und Frau Dr. Katrin Schaudig, unterstützt durch das Kongresskomitee Frau PD Dr. oec. troph. Birgit-Christiane Zyriax und Prof. Dr. Eberhard Windler.
Das Motto der Tagung lautete in diesem Jahr "Noch genauer hinsehen..."

In der Session "Neues aus der Wissenschaft" wurden Auszeichnungen für die besten Beiträge vergeben.
Den ersten, mit 1.250 € dotierten Platz belegte Frau cand. med. Ladina Noser, CH-Bern, den zweiten Preis erhielt Frau Dr. Nicole C. Eckert, München und den dritten Platz belegte Frau Prof. Dr. Xiangyan Ruan, Tübingen. Die Abstracts hierzu finden Sie unter www.wissenschaftspreis-dmg.de.

Den mit 5.000,00 € dotierten "Christian-Lauritzen-Preis" erhielt Herr Dr. Ioannis Kyvernitakis, Marburg, für seine Arbeit: "Comparison of Dual-energy X-ray Absorptiometry (DXA) with Six Quantitative Ultrasonometry (QUS) Devices in women with Hip Fractures"

"Hormone! Nichts geht ohne sie!?" Die Jahrestagung am 13. und 14.11.2015 war mit 400 Teilnehmern ausgebucht!
Die wissenschaftliche Leitung oblag dem "DACH-Kongressteam" Prof. Dr. Petra Stute, CH-Bern , Prof. Dr. Christian Thaler, München und Prof. Dr. Ludwig Wildt, A-Innsbruck.
Prof. Dr. Dr. Alfred O. Mueck hatte während seiner Eröffnungsrede die Freude einen Streifzug der sehr erfolgreichen letzten Jahre darzustellen sowie das 1.500ste Mitglied persönlich mit einem Blumenstrauß begrüßen zu können. Das "Ehrenmitglied" erhielt zudem ein Jahr kostenfreie Mitgliedschaft in der DMG e.V., freien Eintritt zum Kongress sowie eine Reisekostenerstattung.

Für den mit 5.000,00 € ausgeschriebenen "Christian-Lauritzen-Preis" lag in diesem Jahr keine preiswürdige Arbeit vor. Anstelle dessen wurde der Preis für den Forschungsantrag "Einfluss von Progesteron auf den Energieverbrauch in der Menopausalen Transition" von Frau Prof. Dr. Petra Stute, CH-Bern und Herrn Prof. Dr. Martin Götte, Münster vergeben.

Die Auszeichnungen für die besten Beiträge in der Session "Neues aus der Wissenschaft" erhielten:
Den mit 1.250 € dotierten ersten Platz Frau Tanja K. Eggersmann, München, den zweiten Preis Frau Franziska Fauser, Ulm und den dritten Platz Herr Dr. Maximilian Mögele, Regensburg.
Die Abstracts sehen Sie bitte unter www.wissenschaftspreis-dmg.de.

Da das Maritim Hotel nun sein Kapazitätenlimit erreicht hatte, entschloss sich der Vorstand, ab 2016 die Jahrestagung im Radisson Blu Hotel Frankfurt durchzuführen.

Das Jahr startete mit den Vorbereitungen der ersten Fortbildungsreihe der DMG e.V. "Curriculum Menopause". Die Arbeitsgruppe Dr. Katrin Schaudig, Dr. Anneliese Schwenkhagen, Prof. Dr. Eberhard Windler, Dr. May Ziller und PD Dr. Birgit- Christiane Zyriax planten zwei aufeinander aufbauende Module über jeweils zwei Tage, die die Physiologie und Pathophysiologie der Peri- und Postmenopause sowie die sich daraus ergebenden möglichen Therapiekonzepte für Standard- und Spezialsituationen beleuchten. Der interdisziplinäre Blick-winkel hat einen besonderen Stellenwert. Die Thematik wird anhand von Falldarstellungen, kombiniert mit Impulsvorträgen, erarbeitet. Die Auftakt-veranstaltung, das Modul I, am 18. und 19.11.2016 in Hamburg, war nach kurzer Zeit gänzlich ausgebucht!

"Menopause und darüber hinaus" unter diesem Motto fand am 11. und 12.11.2016 in neuen Räumlichkeiten, dem Radisson Blu Hotel Frankfurt, die Jahrestagung statt und die beiden Kongresspräsidenten, Prof. Kai J. Bühling und Dr. May Ziller freuten sich über rund 400 Teilnehmer. Es wurden erstmals vier Workshops angeboten, die alle ausgebucht waren.
In der Session "Neues aus der Wissenschaft" erhielt den ersten, mit 1.250 € dotierten Preis Prof. Dr. Petra Stute, Bern/Schweiz, der zweite Preis, 750 €,
ging an Gina Alicia Mackert, Ludwigshafen, und der dritte Preis mit 500 € an
PD Dr. Birgit-Christiane Zyriax, Hamburg. Die Abstracts der Preisträger finden Sie unter www.wissenschaftspreis-dmg.de.

Ebenfalls wurde der mit 5.000 € dotierte Christian-Lauritzen-Preis verliehen, der an Marina Willibald, Düsseldorf, ging. Der Titel der Arbeit lautete "Progesterone Receptor Membrane Component 1 is Phosphorylated upon Progestin Stimulation and binds to Estrogen Receptor a-Coregulators PHB1 and PHB2 in Breast Cancer Cells"

Am 11.11.2016 fand die alljährliche Mitgliederversammlung statt, während der die Wahl der neuen Vorstandsmitglieder, die ab 1.1.2017 tätig werden, gewählt wurden:
Prof. Dr. Dr. Alfred. O. Mueck, Tübingen, Präsident
Dr. Katrin Schaudig, Hamburg, Vizepräsidentin
Prof. Dr. Petra Stute, Bern, Schatzmeister
Prof. Dr. Thomas Römer, Köln, Schriftführer
Beisitzer:
Prof. Dr. Peyman Hadji, Frankfurt
Prof. Dr. Inka Wiegratz, Frankfurt
PD Dr. Birgit-Christiane Zyriax, Hamburg
Aus dem Vorstand schieden auf eigenen Wunsch aus:
Dr. Anneliese Schwenkhagen, Hamburg, Prof. Dr. Christian Thaler, München, Prof. Dr. Eberhard Windler, Hamburg und Dr. May Ziller, Marburg.
Die DMG e.V. bedankt sich herzlichst für ihre aktive Vorstandstätigkeit und freut sich über ihre weitere Verbundenheit!

Marburg, im Dezember 2016
Anne Becker
Geschäftsstelle Deutsche Menopause Gesellschaft e.V.